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Über

Hallo, das bin ich: Michael Louis, gebürtiger Saarländer, Jahrgang 1974.

An der Ponte Veccio in Florenz

Die Lust auf mehrtätige Wanderungen habe ich auf dem Jakobsweg entdeckt.

2017 habe ich den Job gewechselt und hatte noch Resturlaub zu verbrauchen. Also habe ich mich dazu entschlossen , einfach mal ein bisschen Jakobsweg zu gehen. Wie fast alle Leute, mit denen man spricht, wollte auch ich „das immer schon mal machen“. Sagt jeder und für mich war die Gelegenheit da, Nägel mit Köpfen zu machen. Da ich nicht wusste, ob mir das überhaupt gefällt, habe ich mich für den kürzesten Jakobsweg in Spanien, den Camino Inglés entschieden. Also Flugtickets bei Ryanair gebucht, einen Wander-Rucksack gekauft und die nötigste Ausrüstung besorgt.

Los ging’s. Da meine Frau so kurzfristig keinen Urlaub hatte, natürlich alleine.

Obwohl dieser Jakobsweg nur 5 Tage und ca. 120 km hat, war das eine tolle Erfahrung. Man kann sich in aller Ruhe Gedanken machen, entspannen und braucht sich um nix anderes als Gehen, Essen und Schlafen zu kümmern. Und das Essen in Spanien ist nun wirklich nicht schlecht.

Als ich zuhause dann von meinen Erfahrungen berichtet habe, wollte meine Frau Sandra das auch mal erleben. Also haben wir für 2018 einen gemeinsamen Jakobsweg geplant. Diesmal ging es auf den Camino Português von Portugal nach Santiago de Compostela, also von Portugal nach Spanien. Hat uns beiden auch sehr gut gefallen und wir haben gemerkt, dass wir auch sehr gerne zusammen mehrerer Tage wandern.

Der Jakobsweg ist inzwischen aber auch extrem überlaufen und touristisch. Die Infrastruktur ist natürlich super und erlaubt eine extrem flexible Etappenplanung. Für Anfänger natürlich super. Wir waren auch ausgerechnet zur Hauptsaison im August dort, wo es an manchen Stellen vorkommt, dass sich eine Schlange von Wanderern bildet, die irgendwo durch wollen.

Auf der Suche nach einer schönen Mehrtagewanderung, auf der man Natur, Kultur und gutes Essen genießen kann, bin ich dann auch die Via degli dei gestoßen , den Götterweg in Italien, der Bologna mit Florenz verbindet und dabei den Apennin-Gebirgszug überquert. Da hat uns direkt angesprochen und wir haben uns dafür entschieden.

Ausblick auf Florenz

Es hat uns sehr gut gefallen, ungestört und entspannt durch die Natur zu wandern und ich kann diesen Weg wirklich weiterempfehlen. Um anderen interessieren Wanderern bei der Planung der Wanderung und der Etappen zu helfen, habe ich unsere Erfahrungen hier gesammelt.

Mein nächstes Wunschziel ist übrigens der Dingle Way in Irland.