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Weg-Charakeristik

Wer sich die Frage stellt, ob die Via degli Dei, der Götterweg von Bologna nach Florenz über den Alpennin-Gebirgszug das Richtige für ihn oder sie ist, hier ein paar Bemerkungen und Erfahrungen zur Strecke:

  • Man läuft viel durch die Natur auf Feldwegen und schmalen Pfaden. Teilweise geht es durch den Wald, was bei sehr warmen Wetter sehr angenehm war.
  • Man ist meistens für sich und begegnet nur gelegentlich anderen Wanderern. Dadurch kann man die Stille und die Natur sehr genießen.
  • Ortschaften findet man meist nur am Anfang und Ende einer Etappe. Will man zwischendurch in einen Ort, muss man den markierten Weg verlassen. Teilweise liegen die Orte auch durchaus in der Nähe des Weges, meistens führt er aber nicht direkt hindurch.
  • Unterkünfte sind nicht immer direkt am Weg zu finden. Man kann bei einigen Etappen daher ggf. noch ein paar Zusatz-Kilometer für den Weg zur Unterkunft mit einplanen.
  • Da einige Höhenmeter zu überwinden sind und die Pfade teilweise schmal und rutschig sein können, sollte eine solide durchschnittliche Kondition vorhanden sein.
  • Da nicht alle Wege und Pfade befestigt sind, kann es bei Regen matschig und rutschig werden.
  • Die Beschilderung des Weges ist generell gut bis sehr gut. Man findet viele Via degli Dei Wegweiser oder auch die allgemeinen Weiß-Roten Wanderweg-Markierungen, die dann entsprechend beschriftet sind. Oft sieht man dabei auch die Abkürzung BO-FI (Bologna – Florenz) auf den Schildern.
  • Wasserstellen und Brunnen sind auf dem Weg meistens ganz gut zu finden. Oft gibt es auch Hinweis-Schilder zu den Wasserstellen.
  • Im August gab es sehr viele Stechmücken. Daher waren wir froh, ein Repellent dabei gehabt zu haben (Anti Brumm classic Spray).
  • Wir haben im Durchschnitt ca. 600-700 Höhenmeter Steigung pro Etappe zurückgelegt. Die durchschnittliche Etappenlänge war dabei ca. 20 km bei einer Gehzeit von ca. 5 Stunden.
  • In unseren Reisebericht habe ich unsere Erfahrungen auf den einzelnen Etappen beschrieben.

Hier noch ein paar Impressionen von unserer Wanderung im August 2019.