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Land und Leute

Italien und speziell die Toscana ist natürlich bekannt für sein leckeres Essen und Trinken. Gerade beim Wandern kann man sehr gut Land und Leute kennenlernen und vielen netten Menschen begegnen.

Sprache

In Italien ist englisch gerade in ländlicheren Regionen nicht sehr weit verbreitet. Ähnlich wie in Deutschland halt. Wenn man in St. Ingbert in eine Bäckerei geht, wird es vermutlich auch schwierig, sich in englisch zu verständigen.

Meistens findet sich in den Hotels und Restaurant aber einer, der ein wenig Englisch kann und man kommt eigentlich ganz gut durch.

In den touristischen Regionen um Bologna und Florenz funktioniert das aber ganz gut.

Ich würde aber trotzdem empfehlen, ein paar Brocken italienisch vor der Reise zu lernen, für eine Konversation wirds nicht reichen, aber man zeigt zumindest schon mal guten Willen.

Essen und Trinken

Via degli Dei - Essen und Trinken

Bekanntermaßen kann man in Italien sehr gut essen. Wenn man die Speisekarte studiert, gibt es in der Regel folgende Kapitel:

Antipasti
Das sind kleine Snacks zum Starten, wie Buschetta, Schinken oder Käse.

Pizza
Die waren meiner Erfahrung nach in Italien echt super und sehr günstig.

Primi Piatti
Der erste Gang besteht in der Regel aus einem Nudel- oder Reisgericht

Secondi Piatti
Der zweite Gang besteht dann normalerweise aus einem Fleisch oder Fischgericht. Meistens muss man hier die Beilagen gesondert dazubestellen.

Dolce
Das Dessert. Muss man wohl nichts mehr zu sagen.

Ein italienisches Menü besteht zunächst aus Antipasti, dann kommt der erste und der zweite Gang und dann das Dessert. In manchen Reiseführern liest man, dass im Restaurant erwartet wird, dass man so bestellt.

Wer sich jetzt fragt, wer das alles essen soll, stellt eine sehr berechtigte Frage. Wir haben diese Frage an unsere italienische Mitwandererin Silvia aus Mailand gestellt, die wir auf unserer zweiten Etappe getroffen haben. Sie meint, das isst so meistens keiner, höchstens bei Festen wie Weihnachten oder besonderen Anlässen. Man soll einfach kombinieren, wie man Lust hat.

Wir haben es auf unserer Reise dann so gehalten:

Oft haben wir uns zusammen eine Portion Antipasti bestellt. Es ist wohl durchaus üblich, ein Gericht „to share“ zu bestellen. Lohnt sich auch, weil die Antipasti immer sehr lecker waren.

Dann haben wir uns überlegt, auf was wir denn Lust haben:

  • Pizza -> Pizza bestellen
  • Nudeln oder Reis -> Was aus Primi Piatti bestellen
  • Fleisch oder Fisch -> Was aus Secondi Piatti bestellen

Je nach Lust und Laune hat man dann meistens auch noch Platz für ein Dessert :-). Wenn man viel Hunger hat, kann man natürlich auch mehrerer Gänge essen. Wir sind damit aber gut gefahren, waren immer gut satt, aber nie geplättet.

Trinkgeld geben ist in Italien wohl nicht üblich, dafür findet man auf der Rechnung immer ein Coperto, quasi eine Servicegebühr, die pro Person berechnet wird.

Das hat wohl auch damit zu tun, dass man häufig auch nicht am Tisch bezahlt, sondern an der Theke. Also nicht wundern, wenn nach dem Dessert die Bedienung nur noch an anderen Tischen vorbeischaut.